Was taten die Jünger von Jesus, als sie Angst hatten?

Und nachdem sie die Volksmenge entlassen hatten, nahmen sie ihn mit, wie er da in dem Schiff war; es waren aber auch andere kleine Schiffe bei ihm. Und es erhob sich ein großer Sturm, und die Wellen schlugen in das Schiff, sodass es sich schon zu füllen begann. Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen? Und er stand auf, befahl dem Wind und sprach zum See: Schweig, werde still! Da legte sich der Wind, und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Markus 4,36-40

Bibel-Entdeckung 08-30

"Rudert um euer Leben! Wir sinken sonst!" Die Jünger von Jesus hatten schreckliche Angst. Sie hätten nie gedacht, dass ihr Tag mit Jesus in solcher Angst enden würde.  Der Herr Jesus Christus hatte am Ufer des Sees von Galiläa gelehrt. Als der Abend kam, stiegen er und seine Jünger in ein kleines Boot, um auf die andere Seite des Sees zu fahren. Als sie losfuhren, schlief Jesus bald im Boot ein.



Dann erhob sich ein starker Sturm. Die Wellen schlugen über die Bootswände, und die Jünger versuchten, das Boot vor dem Versinken zu retten. Sie fürchteten um ihr Leben, weckten Jesus auf und schrien: "Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?" (Markus 4,38). Jesus stand auf und sprach zu dem Wind und zu den Wellen: "Schweig und verstumme." Sofort hörten der Wind und die Wellen auf. Alles war still.

Jesus sprach zu seinen Jüngern: "Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?" (Markus 4,40). Die Jünger begannen zu merken, dass Jesus - Gott, der Sohn - große Macht über alles hatte. Jesus wollte, dass sie es lernten, dass sie ihm vertrauen konnten, wenn sie Angst hatten. Jesus möchte, dass auch wir diese Lektion lernen!


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